Seit 1998 prägt LINZ AG Froschberg die österreichische Damen-Bundesliga wie kein anderes Team. Nun krönten die Linzerinnen ihre beeindruckende Erfolgsgeschichte mit dem 25. Meistertitel der Vereinsgeschichte und dem nächsten Double-Gewinn.
Mit einem souveränen 4:0-Finalsieg gegen Gartenstadt Tulln sicherte sich Froschberg nach dem Austria Cup auch den Meistertitel 2025.
Den Grundstein zum Titel legte Ivana Malobabic bereits im Auftaktspiel. Die kroatische Abwehrspezialistin setzte sich überraschend deutlich mit 3:0 gegen die bis dahin ungeschlagene Taiwanesin Chen Chia-I durch. Trainer Josef Plachy bewies dabei ein goldenes Händchen, indem er Malobabic in der Aufstellung vorreihte. Mit ihrem geduldigen und taktisch klugen Spiel brachte sie die erst 19-jährige Defensivkünstlerin völlig aus dem Rhythmus.
„Plachy hat mich in der Früh informiert, dass ich beginne. Ich habe Chen Chia-I genau studiert. Es war nicht einfach, aber ich habe sie geknackt“, freute sich Malobabic nach ihrem wichtigen Erfolg.
In weiterer Folge ließ Froschberg nichts mehr anbrennen: Suthasini Sawettabut gewann klar mit 3:0 gegen Ana Chervik, Britt Eerland erhöhte ebenfalls mit einem 3:0 gegen Nikoleta Puchovanova auf 3:0. Das Doppel Britt Eerland/Suthasini Sawettabut machte schließlich mit einem weiteren souveränen Erfolg gegen Puchovanova/Chervik den 4:0-Triumph perfekt.
Bemerkenswert: Es war bereits das dritte 4:0 im Finale in Serie – ein eindrucksvoller Beweis für die Dominanz der Linzerinnen im österreichischen Damen-Tischtennis. Unter dem scheidenden Coach Josef Plachy verabschiedete sich das Team damit auf die bestmögliche Weise in die nächste internationale Herausforderung.





