Im Rahmen der Österreichischen Tischtennis-Staatsmeisterschaften für Menschen mit Behinderung wurden am 30. Mai in Klagenfurt auch die nationalen Titelkämpfe im Mentalbehindertensport ausgetragen. Dabei konnten die oberösterreichischen Athletinnen und Athleten einmal mehr ihre Klasse unter Beweis stellen und zahlreiche Titel nach Oberösterreich holen.
Im Damen-Einzel sicherte sich Christine Hüttel den Staatsmeistertitel. Gemeinsam mit Michael Trnka gewann sie zudem die Goldmedaille im Mixed-Doppel. Auch im Herren-Einzel ging der Titel nach Oberösterreich: Johann Kurz setzte sich in einem starken Teilnehmerfeld durch und krönte sich zum Staatsmeister. Zusammen mit Johann Wieser holte er darüber hinaus den Sieg im Herren-Doppel.
Für einen weiteren oberösterreichischen Erfolg sorgten Desiree Horvath und Tina Kroiss, die sich im Damen-Doppel durchsetzten und den Staatsmeistertitel gewannen.
Die diesjährigen Meisterschaften standen im Zeichen der Inklusion. Erstmals wurden die Österreichischen Tischtennis-Staatsmeisterschaften für Menschen mit Behinderung vom Österreichischen Tischtennisverband (ÖTTV) gemeinsam mit dem Österreichischen Behindertensportverband (ÖBSV) durchgeführt. Die gemeinsame Austragung verschiedener Tischtennis-Disziplinen sowie der Österreichischen Meisterschaften für Menschen mit Parkinson gilt europaweit als Vorzeigeprojekt für gelebte Inklusion im Sport.
Der OÖTTV gratuliert allen oberösterreichischen Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinnern herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen.





